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Schaltanlagenbau

Niederspannungs-Schaltanlagen und Energieverteilungen nach DIN EN 61439-1/-2: ausgelegt, gebaut, stückgeprüft und dokumentiert.

Wir bauen Niederspannungs-Schaltanlagen für Industrie und Gewerbe — von der einzelnen Unterverteilung bis zur mehrfeldrigen Energieverteilung mit Sammelschienensystem. Ausgelegt wird auf den Kurzschlussstrom am Einbauort, gerechnet wird die Wärmebilanz, nachgewiesen wird die Selektivität. Jede Anlage verlässt die Werkstatt mit Stückprüfprotokoll, Typenschild und Konformitätserklärung nach DIN EN 61439-1.

Als Meisterbetrieb aus Olpe arbeiten wir deutschlandweit. Schaltanlagenbau, Schaltschrankbau und Steuerungsbau kommen bei uns aus einer Hand — das spart die Schnittstelle zwischen Energieverteilung und Maschinensteuerung, an der sonst die Verantwortung hängen bleibt.

Niederspannungs-Schaltanlagen: worauf es bei der Auslegung ankommt

Eine Schaltanlage verteilt Energie. Damit sie das über Jahrzehnte sicher tut, muss sie für den tatsächlichen Netzanschluss ausgelegt sein, nicht für einen Katalogwert. Wir rechnen mit dem Bemessungsstrom der Sammelschiene, dem Bemessungs-Kurzzeitstromfestigkeitswert Icw und dem am Einbauort zu erwartenden Kurzschlussstrom — und stimmen die Schutzeinrichtungen darauf ab.

Selektivität entscheidet darüber, ob bei einem Fehler eine Maschine stillsteht oder die ganze Halle. Wir legen die Staffelung der Leistungsschalter so aus, dass der Fehler dort abgeschaltet wird, wo er auftritt, und weisen das über die Auslösekennlinien und die Selektivitätstabellen der Hersteller nach.

Die Wärmebilanz ist der zweite Punkt, an dem Anlagen altern. Jedes Einbauteil bringt Verlustleistung mit; die Summe muss über die Gehäuseoberfläche oder über eine ausgelegte Kühlung abgeführt werden können. Wir rechnen das nach DIN EN 61439-1 und legen Lüfter, Filter oder Kühlgerät entsprechend aus, statt sie nachträglich anzubauen.

Gebaut wird mit Sammelschienensystemen und geprüften Bausätzen, dokumentiert mit Stromlaufplan, Aufbauzeichnung, Stückliste und Prüfprotokoll. Jede Anlage durchläuft die Stückprüfung nach DIN EN 61439-1 und bekommt Typenschild und Konformitätserklärung. Für Erweiterungen bestehender Anlagen prüfen wir vorab, ob die vorhandene Bauart die zusätzliche Last und Verlustleistung trägt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Schaltanlage und Schaltschrank?

Beides sind Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen nach DIN EN 61439. Als Schaltanlage bezeichnet man üblicherweise die Energieverteilung nach Teil 2 — mehrfeldrig, mit Sammelschiene und hohen Bemessungsströmen. Ein Schaltschrank im Sinne des Steuerungsbaus enthält dagegen die Steuerungstechnik einer Maschine oder Anlage.

Bauen Sie auch mehrfeldrige Anlagen?

Ja. Wir bauen mehrfeldrige Niederspannungs-Schaltanlagen mit Sammelschienensystem, Einspeisefeld und Abgangsfeldern, ausgelegt auf den Kurzschlussstrom am Einbauort.

Erweitern Sie auch bestehende Schaltanlagen?

Ja, nach vorheriger Prüfung. Wir bewerten, ob Bauart, Sammelschiene und Wärmebilanz die Erweiterung tragen, und dokumentieren die Änderung so, dass der Bauartnachweis der Anlage gültig bleibt.

Übernehmen Sie die Abstimmung mit dem Netzbetreiber?

Für Zählerplätze und Einspeisungen arbeiten wir nach den Technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers — im Kreis Olpe in der Regel Westnetz oder BIGGE ENERGIE — und stimmen die Ausführung vorab mit ihm ab.

Ihr nächster Schritt

Reden wir über Ihr Projekt.

Schildern Sie kurz Ihr Vorhaben - gerne mit Fotos oder Schaltplänen. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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(c) Elektrotechnik Kühr - Mike Christof Kühr - Negertalstraße 2a, 57462 Olpe