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Förderungen PV-Anlagen

Photovoltaik-Förderung in NRW 2026: So sichern Sie sich die besten Zuschüsse!

Wer im Jahr 2026 in Nordrhein-Westfalen auf Sonnenenergie setzt, profitiert nicht nur von sinkenden Stromkosten, sondern auch von einer Vielzahl staatlicher und regionaler Förderungen. Doch die Förderlandschaft hat sich verändert: Klassische Landes-Zuschüsse für das einfache Einfamilienhaus-Dach gibt es kaum noch – dafür boomen clevere Kombinationen und starke regionale Programme.

 

Seit dem 1. Januar 2026 gilt zudem in NRW eine Solardachpflicht bei Neubauten sowie bei umfassenden Dachsanierungen. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu informieren, wie Sie bares Geld sparen können!

 

1. Bundesweite Top-Vorteile (Gelten auch in NRW)

Das Beste vorweg: Unabhängig von Landesprogrammen sparen Sie beim Kauf einer PV-Anlage direkt an den Steuern:

 

  • 0% Mehrwertsteuer: Auf den Kauf und die Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp (inklusive Wechselrichter, Montagematerial und Batteriespeicher) fällt keine Umsatzsteuer an.

  • Einkommensteuerbefreiung: Die Erträge und der Eigenverbrauch aus Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern sind komplett steuerfrei.

     

  • Garantierte Einspeisevergütung: Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, speisen Sie gegen eine feste, auf 20 Jahre garantierte Vergütung ins öffentliche Netz ein.

     

2. Das Landesprogramm „progres.nrw“: Fokus auf Großprojekte & Elektrik

Das bekannte Landesprogramm progres.nrw – Klimaschutztechnik fördert im Jahr 2026 vor allem spezielle und innovative Konzepte. Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt oder ein Gewerbe betreibt, profitiert hier massiv:

 

  • Zuschuss für die Hauselektrik: Planen Sie ein Mieterstrommodell auf einem Mehrparteienhaus, bezuschusst das Land die Modernisierung der Hauselektrik (z. B. neue Zählerschränke und Kommunikationssysteme) mit bis zu 45 % (maximal 20.000 € pro Netzanschluss)!

     

  • Gefördert werden außerdem Fassaden-PV, PV-Carports und innovative Großanlagen.

     

3. Regionale Zuschüsse der Städte und Kommunen

Weil das Land keine Standard-Dächer mehr bezuschusst, springen viele Städte in NRW mit eigenen Budgets ein. Es lohnt sich, direkt vor Ort nachzufragen! Einige Beispiele für aktive Programme 2026:

 

  • Köln: Gewährt attraktive, pauschale Zuschüsse je nach Leistung der Solarmodule (z.B. bis zu 2.500 € für die PV-Anlage plus Bonus für den Speicher).

     

  • Bonn & Münster: Bezuschussen Neuanlagen mit bis zu 300 € pro Kilowatt-Peak (kWp) installierter Leistung.

     

  • Rhein-Erft-Kreis: Bietet über die „Energieoffensive“ pauschal 1.000 € für PV-Anlagen ab 5 kWp und 500 € für Speicher.

     

Der wichtigste Tipp: Erst beantragen, dann bauen!

Für fast alle Zuschüsse (insbesondere kommunale Gelder und den zinsgünstigen KfW-Kredit 270) gilt eine eiserne Regel: Der Förderantrag muss zwingend vor der Vergabe des Auftrags gestellt und bewilligt werden. Wer zu früh unterschreibt, geht leer aus!